Ein Flaneur spaziert, schaut, genießt und schweift planlos umher – er flaniert und er fotografiert. Deshalb bezeichne ich mich auch gerne als "Flaneur mit der Kamera". Auf meinen Fotospaziergängen allein oder mit Freunden plane ich selten etwas und lasse mich gerne vom Augenblick überraschen. Ich mag es, nicht zu wissen, was hinter der nächsten Ecke auf mich wartet.

 

Mich interessieren die Menschen auf der Straße, die Architektur sowie besondere „An“-Sichten im Zusammenspiel zwischen Voyeurismus, Dokumentation und Kunst. Stilistisch lasse ich mich deshalb ungern festlegen. Zudem versuche ich mit verschiedenen Stilelementen zu experimentieren und mir spielerisch neue Möglichkeiten zu eröffnen.

 

Meine Motive finde ich oft auf Reisen, aber auch direkt vor der Haustür. Dabei halte ich es gerne mit dem australischen Fotografen Craig Coverdale: "Straßenfotografie ist ein nachwachsender Rohstoff. Wenn Sie nicht mögen, was Sie sehen, warten Sie fünf Minuten oder gehen Sie hundert Meter weiter".

 

In der Street Fotografie kann man selten etwas erzwingen oder arrangieren, lediglich der Blick für Momente und Motive lässt sich schulen. Aufmerksam sein und Voraussehen, was passieren wird. Denn es ist oft nur die eine Sekunde in der blitzschnell entschieden wird, ist die Situation einfach nur ein interessanter Moment oder auch ein tolles Bild?

 

Realität ist eine Option – Interpretation eine andere. Es gibt viele Gelegenheiten und interessante Motive, aber nicht immer ist ein gelungener Bildaufbau möglich. In Schwarzweiß bekommt ein Bild oft einen starken Charakter und durch einen besonderen Schnitt wird die Bildaussage verdichtet. Daher sehe ich in der digitalen Bearbeitung ein weiteres kreatives Element.

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