"WIE ICH SEHE, WAS ICH SEHE"

 

 

dazu nutze ich seit vielen Jahren die Kamera als täglichen Begleiter.

 

Meine Schwerpunktthemen sind die experimentelle und die minimalistische Fotografie.

 

Die experimentelle Fotografie, ist für mich das Erforschen der fototechnischen Möglichkeiten der Kamera. Die Wirkung des Zusammenspiels von Blende, Verschlusszeit und Licht, Motive in Bewegung auflösen, Gebäude, Personen, Formen und Farben verwischen und verfremden. Mit Zoom und Mehrfachbelichtung arbeiten gehört auch dazu.

Die experimentelle Fotografie, lässt den Betrachter meist schwanken, zwischen einer gewissen Distanz oder aber einer interessierten Zustimmung.

 

„Weniger ist mehr“,

könnte man zum Minimalismus sagen, denn bezeichnend ist die Reduzierung auf nur wenige Elemente im Bild, das Zeigen eines Ausschnitts von einem Ganzen. Das kann sein, Farbe, Form, Linie, Textur. Motive dieser Art, finde ich spontan und überall auf meinen Streifzügen. Mit geeigneten Bildausschnitten abstrahiere ich das was ich sehe und überlasse damit dem Betrachter die Interpretation und Bedeutung eines Bildes.

 

Aber ich denke auch, dass"... eine technisch fehlerhafte Fotografie wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild"

Diese Annahme"...wird natürlich auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.”

 

(Andreas Feininger)